ElbsandseingebirgeMorgennebel

Elbsandsteingebirge

durch die wilde hölle

Wilde Hölle und zugewachsene Pfade

Es ist exakt 7:00 Uhr morgens. Die Vögel zwitschern noch schläfrig, der Nebel hängt tief, und ich stehe am Parkplatz Nasser Grund bei Bad Schandau. Warum tut man sich das freiwillig an? Richtig, die Natur ruft! Mein Plan: Eine epische Rundwanderung. Weil mir das aber als reines Hobby nicht reicht, drücke ich direkt die Record-Taste an meiner Kamera. Wenn ich schon leide, soll die YouTube-Welt wenigstens live dabei sein! Spoiler: Die Natur hat heute absolut eigene Pläne mit mir.

Durch die Hölle zum Felsenglück

Der Weg führt mich zuerst am Kleinen Winterberg vorbei direkt in die Wilde Hölle. Der Name hält, was er verspricht. Es ist steil, es ist felsig, es ist nass und ich kraxele mehr, als ich wandere. Während ich versuche, gleichzeitig das Gleichgewicht zu halten, nicht abzustürzen und die Kamera halbwegs wackelfrei in der Hand zu halten, frage ich mich: Wer braucht schon ein Fitnessstudio? Meine Keuch-Geräusche auf der Tonspur werden im späteren Video garantiert für Lacher sorgen.
 
Nach der Kletterei erreiche ich den Carolafelsen. Die Aussicht ist der absolute Wahnsinn und die perfekte Kulisse für einen spektakulären Panoramablick! Ich packe mein Brot aus, mache eine wohlverdiente Pause und filme das Panorama in feinster 4K-Auflösung. Der Puls sinkt, die Laune steigt.

Dschungelbuch-Feeling und Höhlen-Abenteuer

Weiter geht es zur Idagrotte. Der Weg dorthin? Abenteuer pur und reinstes YouTube-Gold. Die Singletrails sind so dermaßen zugewuchert, dass ich mich wie Indiana Jones fühle. Ich filme mich im Selfie-Modus, während mir Äste ins Gesicht klatschen und Brombeerhecken meine Beine attackieren – Wellness-Peeling inklusive.

An der Grotte angekommen, schnaufe ich erst einmal tief durch. Der Blick über die Felsformationen entschädigt sofort für jeden Kratzer. Kamera in die Tasche, kurz die Augen schließen, die Ruhe einsaugen und dann den perfekten Schwenk über die Landschaft einfangen.

Das Finale: Ein Kuhstall und ein "Wasserfall"

Der Rückweg bricht an. Ich wandere zum Kuhstall, dem riesigen Felsentor. Kühe stehen hier heute keine rum, dafür ernte ich von anderen Wanderern mitleidige Blicke, da ich wohl ziemlich mitgenommen aussehe.

Letzte Station: Der Lichtenhainer Wasserfall. Ein historisches Highlight! Ich halte die Linse voll drauf und warte auf den Moment, wenn das Wehr geöffnet wird und das Wasser herabstürzt. Der finale Clip für mein Outro! Von dort aus schleppe ich meine müden Beine zurück zum Auto.

Fazit des Tages: Die Beine brennen, die Kamera-Akkus sind leer, aber die Speicherkarte ist voll mit genialem Material.

Du willst mein Keuchen in der Wilden Hölle und das Dschungel-Abenteuer in bewegten Bildern sehen? Dann schau doch unbedingt mein neues YouTube-Video zur Tour an! Den Link findest direkt hier unten – vergiss nicht zu abonnieren!

In diesem Sinne: Bis demnächst