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Koh Samet

Sonne, Strand und cafes in überdosis

Der Wecker klingelt früh, aber heute springe ich freiwillig aus dem Bett. Mein Plan? Koh Samet! Ich schwinge mich auf mein Motorrad und cruise von Pattaya aus Richtung Rayong. Die Straße gehört mir, der Fahrtwind kühlt, und die Vorfreude steigt mit jedem Kilometer.

Der Kampf am Pier: David gegen die Speedboat-Goliath-Mafia

In Rayong angekommen, stehe ich am Pier und werde sofort von privaten Speedboat-Anbietern belagert. Die Jungs tun so, als wäre ihr Boot die einzige Rettung vor dem Ertrinken. Die Preise? Sagen wir es so: Für den Betrag könnte ich das Boot wahrscheinlich kaufen. Auch die offizielle Fähre verlangt heute Preise, bei denen ich kurz prüfen muss, ob das Ticket aus Blattgold besteht.
 
Doch ich bleibe entspannt. Mein Blick schweift umher und – Jackpot! Ich entdecke einen traditionellen thailändischen Holzkutter. Er versprüht den charmanten Vibe von „wir kommen an, aber nimm dir Zeit“. Perfekt. Für ein paar Baht sichere ich mir einen Platz. Während die Speedboats mit ohrenbetäubendem Lärm an uns vorbeirasen und ihre Passagiere ordentlich durchschütteln, sitze ich tiefenentspannt auf meinem Kutter, genieße das sanfte Schaukeln und die Meeresbrise. Wer langsam reist, sieht einfach mehr!

Insel-Hopping auf zwei Rädern

Kaum legt der Kutter auf Koh Samet an, wartet schon die nächste Mission: ein fahrbarer Untersatz. Ich miete mir einen treuen Roller und starte die Erkungstour. Die Mission für heute lautet: Jede Bucht der Insel abklappern, die Reifen glühen lassen und die absoluten Traumstrände finden.

Die Insel ist überraschend hügelig, aber mein Roller kämpft sich tapfer jede Steigung hinauf. Ich fahre die Küste rauf und runter. Der Kontrast ist genial: Auf der einen Seite puderzuckerweißer Sand und türkisblaues Wasser, auf der anderen Seite schattige Dschungelstraßen.
 
Zwischen den Strandabschnitten brauche ich natürlich dringend „Forschungs-Pausen“. Ich steuere gemütliche Cafés an, die direkt am Wasser liegen. Mit einem eiskalten Drink in der Hand und den Füßen im Sand schalte ich komplett in den Relax-Modus. Das Leben kann so einfach sein.

Ein perfekter Abschluss

Die Stunden verfliegen viel zu schnell. Als der Himmel langsam beginnt, sich in sanfte Orange- und Purpurtöne zu färben, mache ich mich auf den Rückweg zum Pier. Pünktlich kurz vor Sonnenuntergang legt mein geliebter Kutter wieder ab. Vom Deck aus beobachte ich, wie die Sonne im Meer versinkt – ein absolut magischer Moment und der perfekte Abschied von der Insel.
 
Wieder zurück auf dem Festland steige ich auf mein Motorrad. Die Luft ist angenehm abgekühlt, die Straßen sind leerer und ich cruise mit einem fetten Dauergrinsen im Gesicht zurück nach Pattaya. Koh Samet, du hast mich heute glücklich und rundum zufrieden gemacht!